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Rückblick auf die Hifi Messe 1978
aus der FUNKSCHAU 1978, Heft 21

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Verstärker
preiswerte Watt und Qualität ohne viel Aufhebens

Fortschritte in der Halbleitertechnologie und eine ausgeklügelte Schaltungstechnik, verbunden mit dem Einsatz hochwertiger Bauelemente, haben ein Qualitätsniveau im Verstärkerbau in einer Weise möglich gemacht, daß diese dem oft zitierten Ideal von einem „Stück Draht mit Verstärkung" bereits sehr nahe kommen dürften und man das schon beinahe häßliche Wort Klirrfaktor unter den vielen Nullen nach dem Komma verbergen kann.

Ob ein Aufwand dieser Art sinnvoll ist, sei dahingestellt; Tatsache ist jedenfalls, daß man sich schon den physikalischen Grenzen nähert, wohingegen die Grenzen der Hörbarkeit bereits in weite Ferne gerückt sind.

Sicher kann man längst jede Ausgangsleistung klirrarm produzieren, die für den Betrieb an Lautsprechern mit geringem Wirkungsgrad und unter normalen Wohnbedingungen (in bezug auf die Raumgröße) für eindrucksvolle Lautstärken notwendig ist; oft fragt man sich jedoch, ob eine Typenstaffelung z. B. in Zehn-Watt-Stufen innerhalb der Produktgruppe eines Herstellers nicht nur vom Durchgriff der Marketing-Abteilung bestimmt wurde, wo doch eigentlich jeder wissen sollte, daß erst eine Verdopplung der Ausgangsleistung eine hörbare Lautstärkeerhöhung erbringt.

Betriebsklasse A+
Im Wettbewerb der Betriebsklassen zwischen A- und B-Verstärkern, den Kombinationen beider Arbeitspunkteinstellungen und der Pulsbreitenmodulation (PWM) war ein neuer Konkurrent zu vernehmen: die Betriebsklasse A+. Bei ihr wird die hohe Verlustleistung der Klasse A, die auch ohne Ansteuerung ständig anfällt, durch ein neuartiges Schaltungskonzept in die Nähe eines B-Verstärkers herabgedrückt, ohne daß die prinzipbedingten Nachteile dieser Arbeitspunkteinstellung zur Wirkung kommen. Die FUNKSCHAU wird sich in einem der nächsten Hefte mit einem Verstärker der Klasse A+ beschäftigen.

Aiwa

Zwei Leistungs-Spitzenwertanzeigen besitzt der Vollverstärker AA-8700 von Aiwa. Die Einschaltung der Hoch- und Tiefpaßfilter sowie die umschaltbaren Einsatzfrequenzen der Höhen- und Tiefenregler werden auf einem Anzeigetableau sinnvoll durch LED dargestellt, die Klangregelung kann auch überbrückt werden. Außer den Eingängen für einen Magnettonabnehmer und den linearen Eingängen besitzt das Gerät einen Eingang für einen dynamischen Tonabnehmer mit einer Empfindlichkeit von 100mV an 10Q und einem Fremdspannungsabstand (IHF) von 65 dB. Die Ausgangsleistung beträgt 2 x 75 W an 8 Q (DIN) bei 0,02 % Klirrfaktor (beide Kanäle angesteuert). Die Leistungsbandbreite wird vom Hersteller mit 5 Hz...50 kHz ( + 0, -3 dB) beim Betrieb an 8 Q angegeben. Für Überspielzwecke lassen sich drei Tonbandgeräte bzw. Kassettenrecorder anschließen (Bild 1).

Akai

Der Stereo-Vorverstärker L 07C II von Akai ist als Steuergerät für die neuen High-Speed-Leistungsendstufen der Serie L 07 II gedacht. Er weist nach Angaben der Firma ein außergewöhnliches Einschwingverhalten und extrem kurze Anstiegszeiten beim Anlegen impulsförmiger, kpmplexer Signale auf. Durch symmetrische Anordnung beider Verstärkerzüge in schaltbildgetreuer Konfiguration wird eine außergewöhnliche Stereo-Kanaltrennung erreicht. Der Vorverstärker verfügt über separate Phonoentzerrer für magnetische und dynamische Abtastsysteme.

Hervorzuheben ist auch die Verwendung neuer Präzisionspotentiometer mit Widerstandsbahnen aus leitfähigem Kunststoff, die bislang nur in Studiomischpulten verwendet wurden. Die wichtigsten technischen Daten sind Frequenzbereich1 20Hz bis 20kHz ± 0,2dB, Anstiegszeit 0,2V pro 0,1ms, Klirrfaktor maximal 0,08% von 20Hz bis 20kHz. Passend zu dem Verstärker gibt es den Mono-Leistungsend-verstärker L 07 M II. Es handelt sich hier um einen gleichstromgekoppelten High-Speed- Direct-Drive-Verstärker mit direkter Ankopplung der Lautsprecher an die Endstufe.

Durch die Verwendung neuartiger Emitterballast- Transistoren ist dieser Verstärker in der Lage, komplexe Signale auch im ultrahohen Frequenzbereich verzerrungs- und verformungsfrei zu übertragen. Bei einer konstanten Anstiegszeit von 0,55ms und einem Übertragungsfaktor von 170 V pro ms garantiert dieser Verstärker optimale Impulstreue bei der Verarbeitung komplexer Signalformen mit einem konstanten Dämpfungsfaktor von 150 bis zur oberen Grenze des Hörbereichs.

Ampex

zeigte sich in Düsseldorf nicht nur von seiner Tonband-Seite, sondern vertrat auch die Dillenburger Firma Bison-Electronic, die nun einen sogenannten Playback-Synthesizer in Serie fertigt. Dieses Gerät erlaubt es, bei den meisten Stereo-Schallplatten z. B. den Solisten oder den Sänger auszublenden - ideal für Nachwuchskünstler. Die Funktion ist leicht zu verstehen, wenn man bedenkt, daß die meisten Platten aus mehreren monofonen Einzelsignalen zusammengemischt werden. Durch Phasenumkehr eines Stereo-Kanals und amplitudenrichtiges Zusammenfügen beider Kanäle kann somit innerhalb der gesamten Basisbreite der Stereoaufnahme fast jeder beliebige (in sich monofone) Teil herausgefiltert werden.

Backes und Müller - hier Fehler

Zur Verwendung zusammen mit ihren Aktivboxen ist der Vorverstärker BM 9 von Backes und Müller gedacht, er läßt sich jedoch überall einsetzen [Bild 2). Alle Schaltfunktionen des Geräts werden über Goldkontakte betätigt, die Elektronik ist kompromißlos auf beste Rechteckverarbeitung ...
???
... slineare Eingänge. Die maximale unverzerrte Ausgangsspannung beträgt 6 V.

Canton

Audiomix 100 (Bild 3) heißt ein Kleinmischpult von Canton. Es ist mit vier Eingängen ausgestattet, einer davon besitzt Mikrofonempfindlichkeit und läßt sich wahlweise auf den linken oder den rechten Ausgang bzw. auf
beide Ausgänge schalten. Die Eingänge sind mit Vorpegelreglern auf den richtigen Mischpegel einstellbar. Die Stromversorgung des Gerätes erfolgt durch ein zugehöriges Netzteil.

Cybernet

Von Cybernet (Vertrieb EPD) waren zwei Vollverstärker zu sehen, das Modell CA-60 mit einer Sinusleistung (nach DIN) von 2x 42W bei einem Klirrfaktor von 0,3%, zwei mischbaren Phonoeingängen, Tiefen-, Mitten- und Höhenreglern, Höhen- und Rumpelfilter sowie einem Mikrofon-Eingang und das Modell CA-110 mit einer DIN-Sinusleistung von 2x 78W und 0,2% Klirrfaktor. Die Leistungsbandbreite (-3dB) wird mit 10...30.000Hz angegeben. Beide Verstärker haben Anzeigeinstrumente für die Ausgangsleistung. Der Bereich ist um eine Dekade umschaltbar.

Dahl / Visonik

Neu bei Dahl Elektronik ist der Vollverstärker Visonik VSA 1000 mit 2x 80W Sinus-Dauertonleistung an 4 Q. Als Besonderheit sind die getrennten Pegelregler zu erwähnen, sie gestatten zusammen mit dem Lautstärkeregler eine optimale Einstellung für die gehörrichtige Lautstärkeregelung. Die für die beiden Ausgangskanäle getrennten Leistungsanzeigen haben Spitzenwertcharakteristik. Zusätzlich sind noch trägheitslose LED-Überlastungsanzeigen vorhanden. Tiefen- und Höhenfilter gehören zusätzlich zur Ausstattung (Bild 4).

Dual

Der Verstärker CV 1200 von Dual hat vier Lautsprecherausgänge, Zumischmöglichkeit für ein Mikrofon, einen in Stufen rastenden Lautstärkeregler, Rausch- und Rumpelfilter sowie Hinterband-Kontrolle über eine Monitor-Taste (Bild 5). Die Dauertonleistung beträgt 2x 40W an 4Q bei einem Klirrfaktor <0,2%, der Übertragungsbereich reicht von 15...25.000Hz ± 1,5dB, und die Leistungsbandbreite wird mit 10...40.000Hz angegeben. Fünf Eingänge sind vorhanden: ein Mikrofoneingang, ein Eingang für einen Magnet-Tonabnehmer und drei lineare Eingänge. Zu den Klangreglern kommt noch eine Präsenztaste hinzu, die eine Anhebung von 5dB bei 4kHz bewirkt. Der Fremdspannungsabstand am Phono-Eingang beträgt 65dB. CV 1500 RC heißt der fernsteuerbare Verstärker mit 2x 75W Musik - bzw. 2x 60W Sinusleistung. Lautstärke-, Höhen- und Tiefenregelung sowie Balanceeinstellung werden elektronisch bewirkt, wobei die Einstellung mit LED angezeigt werden. Der Verstärker ist ein Baustein des fernsteuerbaren Turm-Systems vom gleichen Hersteller.

Fisher

46 W Sinus an 4Q leistet der Fisher-Vorverstärker CA 7700 bei einem Klirrfaktor von 0,3 %. Fünf Eingänge sind vorhanden, zwei Pegelinstrumente zeigen die eingestellte Ausgangsleistung an. Bei diesem Gerät ist auch die Zimmerlautstärke ablesbar, da der Anzeigebereich auf 7/oo der Gesamtleistung umzuschalten ist. Weitere Besonderheiten sind ein zumischbarer Mikrofoneingang, Höhen- und Tiefenregler, Loudness-Taste und Kopfhörerausgang.

Hitachi

Der Vollverstärker HA-270 von Hitachi weist eine Sinus-Ausgangsleistung von 2x 25W an 8 Ohm im Frequenzbereich von 20...20.000Hz bei einem Klirrfaktor von 0,3% auf. Drei lineare und ein Phonoeingang gehören zu seiner Ausstattung. Im Äußeren aufeinander abgestimmt und mit wuchtigen Griffen versehen sind der Vorverstärker HCA-7500 und der Endverstärker HMA-7500 (Bild 6), der eine Ausgangsleistung von 2x 80W (Sinus) an 4Q bei einem Klirrfaktor von 0,02% hat. Seine Leistungsbandbreite beträgt 5Hz bis 100.000Hz, der Störspannungsabstand wird vom Hersteller mit 120dB angegeben. Fünf Eingänge, Rausch- und Rumpelfilter sowie in der Einsatzfrequenz umschaltbare Tiefen- und Höhenregler besitzt der Vorverstärker HCA-7500. Der Phonoeingang läßt sich mit vier Kapazitätswerten und vier verschiedenen Eingangswiderständen beschälten.

Jamato

Der Stereo-Verstärker SA 7030 von Jamato liefert eine Musikleistung von 2x 50W und eine Sinus-Dauerton-Leistung von 2x 32W an 4Q. Die Inter-modulationsverzerrungen bei Nennlast betragen laut Datenblatt 0,5%. Als Fremdspannungsabstand werden 50dB bei den niederpegeligen und 55dB bei den hochpegeligen Eingängen angegeben, jeweils bezogen auf eine Ausgangsleistung von 2x 50mW. Außer dem Lautstärkeregler sind noch Potentiometer für Höhen, Tiefen, Balance und Loudness vorhanden; die Klangregler haben einen Einstellbereich von jeweils ±8dB bei 100Hz bzw. 10kHz. Auf der Frontplatte ist außerdem ein Schalter, mit dem zwischen zwei Lautsprecherpaaren umgeschaltet werden kann (Bild 7).

Audio Pro

Wem das nicht genügt und wer auch noch die Programmquellen am Eingang
des Verstärkers umschalten möchte, kann sich des elektronischen Schaltsystems MSS 400C für HiFi-Demonstrations-Studios von Audio Pro bedienen, zu der auch eine Spotlight-Einrichtung lieferbar ist, um die gerade eingeschalteten Geräte zu kennzeichnen. Das System ist platzsparend in Kabelschienen untergebracht und kann bis zu 4 x 99 Funktionen in beliebigen Kombinationen ausgebaut werden. Es dürfte somit vor allem für den Fachhandel interessant sein, um ohne „babylonische Kabelverwirrung" unterschiedliche Programmquellen, Verstärker und Lautsprecher vorführen zu können. Die jeweils gerade geschaltete Kombination wird mit großen Siebensegment-Displays angezeigt.

JVC

Als Gleichstromverstärker mit Leistungsanzeigeinstrumenten für beide Ausgangskanäle sind die vier Vollverstärker von JVC ausgeführt. Die Modelle JA-S 22, JA-S 55 und JA-S 11 besitzen Drehregler für Lautstärke- und Klangreglereinstellung, während bei dem Gerät JA-S 44 Lautstärke- und Klangeinstellung am Fünf-Band-Entzerrer mit Schiebereglern vorgenommen werden [Bild 8). Die Ausgangsleistungen betragen bei den Typen JA-S 22, 44 und 55 2x 50W, 2x 60W bzw. 2x 70W (Dauerton) an 4Q bei einem Klirrfaktor von 0,05%, wogegen das Spitzengerät JA-S 11 eine Dauerton-Ausgangsleistung von 2x 90W an 4Q bei einem Klirrfaktor von 0,02% bzw. 0,005% bei 65W hat. Dieses Gerät besitzt außerdem einen Impedanzwahlschalter mit drei Stellungen für den Phonoeingang.

Lehnert

HiFi-System 9000 nennt sich eine Komponentenserie von Lehnert. Der Verstärker SV 901, den es in Schwarz oder Metallic gibt, leistet bei einem Klirrfaktor von 0,1 % 2 x 45 W Sinus. Leuchtdioden zeigen die verschiedenen Funktionen des Geräts an, zwei Aussteuerungsinstrumente und eine Überlast-Leuchtdiode erlauben eine Kontrolle der Ausgangsleistung. Den Geräuschspannungsabstand gibt der Hersteller mit 70 dB an, auf die beiden anschließbaren Tonbandgeräte kann wahlweise überspielt werden.

Luxman

All-akustik vertreibt den Luxman-L-10-Vollverstärker (Bild 9), der von Eingang bis Ausgang durchgehend gleichspannungsgekoppelt ist. Die Gleichspannungskopplung hält nicht nur den Klirrfaktor extrem niedrig, sondern reduziert auch die Impuls- und Phasenverzerrungen. Die bei Verstärkern dieser Art gelegentlich auftretende Gleichspannungsdrift konnte Luxman durch die Integration von Feldeffekttransistoren in einem Differenzverstärker eliminieren. Das Gerät bietet eine maximale Ausgangsleistung von 55W pro Kanal an 8Q. Der Klirrfaktor beträgt hierbei 0,015 %. Selbstverständlich verfügt ein Verstärker dieser Güteklasse über zwei vollkommen getrennte Netzteile.

CM2 nennt sich ein gleichspannungsgekoppelter Vorverstärker vom gleichen Hersteller. Das Gerät ist extrem flach gebaut, auf überflüssigen Zierrat wurde verzichtet. Der Klirrfaktor des Gerätes beträgt weniger als 0,005%, der Intermodulatiousfaktor weniger als 0,002%. Dazu passend gibt es den Kraftverstärker M12 mit einer maximalen Ausgangsleistung von 2x 80W an 8Q bei einem Klirrfaktor von weniger als 0,006%. Die Ausgangsleistung nach DIN beträgt 2x 130W an 4Q. Auch bei dieser Endstufe wurde dem Problem der Impuls- und Phasenverzerrungen große Beachtung geschenkt. Dies geschah durch Vermeidung von zeitverzögernden Kondensatoren in der Rückkopplungsschleife, durch den Einbau von schnell schaltenden Transistoren in der Treiber- und Endstufe sowie einer völligen Gleichspannungskopplung ohne Gleichspan-nungsdrift.

Mitsubishi

Die neu auf dem deutschen Markt erscheinende Firma Mitsubishi zeigte eine Reihe neuer HiFi-Komponenten, darunter den Kraftverstärker DA-A 15 mit 250W Musikleistung pro Kanal an 8Q und 150W Sinusleistung (Bild 10). Der Klirrfaktor beträgt 0,005% bei 75W, und bei 150W ist die Intermodulation immer noch nur 0,008% bei 109dB Störabstand (Eingänge mit 47kQ/250pF abgeschlossen). Das Gerät besteht aus einem offenen Ghassis mit relativ großen, seitlichen Kühlkörpern und einem Ein-Aus-Schalter als einzigem Bedienungselement.

Der Verstärker 100-1 der gleichen Firma ist sowohl hinsichtlich seines Aufbaus professionell als auch, was seine Daten angeht: Pro Kanal liefert er 30W an einer 8Q Last bei einem Gesamtklirrgrad von weniger als 0,1%. Mit einem innerhalb des Gehäuses montierten Schiebeschalter läßt sich der Verstärker auch monoton in Brückenschaltung betreiben, wodurch sich eine Ausgangsleistung von 80W ebenfalls an 8Q ergibt. Eine Übersteuerungsanzeige mit Leuchtdioden arbeitet mit einem Spitzengleichrichter und einem Monoflop zur Verlängerung der u. U. nur kurzen Impulse. Signalerde und Gehäusemasse sind getrennt herausgeführt. Die Verstärkung der beiden Kanäle läßt sich von außen getrennt einstellen. Die Schaltung wurde so ausgelegt, daß auch nahezu rein kapazitive Lasten wie z. B. elektrostatische Lautsprecher angeschlossen werden können. Am Eingang sitzt eine Verstärker-IS mit 15 MHz Grenzfrequenz; die Platinen bestehen aus glasfaservestärktem Epoxy, die Verdrahtung ist teflonisoliert, es finden nur Transistoren mit Metallgehäuse Verwendung. Der Fremdspannungsabstand ist besser als 106dB bei der maximalen Ausgangsleistung. Der Lautsprecher-Dämpfungsfaktor, so das Datenblatt, ist größer als 200 - offenbar gibt es Leute, die glauben, daß dies eine große Rolle spielt...

Monogram Professional Audio

Den Room Acoustic Amplifier RA 1, eine Kombination von einem grafischen Entzerrer mit einem Vorverstärker zeigte Monogram Professional Audio. Bei jedem Kanal erlauben zehn Schieberegler innerhalb des Bereiches von 50...16.000Hz die Frequenzgangbeeinflussung um ±12dB. Die Anzeigeskala ist auf ±0,5dB genau. Für die Filterschaltungen werden Toroidspulen sowie Tantal- Dünnfilmkondensatoren verwendet, und als aktive Bauelemente fanden selektive, rauscharme FET-Operationsverstärker Anwendung. Der Phonoeingang hat eine Abweichung von ±0,2dB von der RIAA-Kurve und einen Fremdspannungsabstand von 72dB. Die Gesamtverzerrungen innerhalb des Arbeitsbereiches werden mit 0,004% angegeben.

Revox

bezeichnet seinen Verstärker A-740 stolz mit „TIM-frei". Es handelt sich um eine Endstufe mit rund 240W Ausgangsleistung an 4Q bzw. 140W an 8Q, jeweils bei 0,8% Klirrfaktor gemessen. Bei nur 50 mW Ausgangsleistung ist der Fremdspannungsabstand immerhin noch mehr als 70dB. Der Grund, warum die Endstufe besonders geringe TIM-Verzerrungen aufweist (transiente Intermodulation), liegt darin, daß die Schaltung so ausgelegt wurde, daß auch ohne Gegenkopplung bereits Verzerrungen unter 1% erreicht werden und die Gegenkopplung dadurch auf den Faktor 20 beschränkt bleiben konnte. Dies wirkt sich sehr positiv auf das dynamische Verhalten bei Signalen mit hoher Spannungssteilheit aus.

Da beim heutigen Stand der Technik das Erzielen eines geringen (statischen) Klirrfaktors offenbar kein allzu großes Problem mehr darstellt, sind bei den Verstärkern am ehesten noch auf dem Gebiet der dynamischen TIM-Verzerrungen Verbesserungen möglich. Der A-740 ist übrigens 20kp schwer und nach professionellen Maßstäben aufgebaut - dazu gehören offenbar auch die beiden „Wegwerfgriffe" auf der Frontplatte.

BGW

Auf Griffe konnte auch BGW nicht verzichten: Der Verstärker BGW 750 (Bild 11) liefert immerhin 225W Sinusleistung an eine 8Q Last, und das an jeden der beiden Stereokanäle. Als Intermodulationsverzerrungen werden hier 0,02% bei Ausgangsleistungen von 250mW bis 225W angegeben; bezogen auf 225W ist der Fremdspannungsabstand (unbewertet) 106dB. Die Halbleiter-Bestückung besteht aus zwei integrierten, schnellen Operationsverstärkern und zwei Transistoren je Kanal. Die Schaltungsideologie unterscheidet sich also grundsätzlich von dem oben erwähnten A-740 von Revox: BGW erreicht den geringen Klirrfaktor in erster Linie durch die starke Gegenkopplung im Zusammenhang mit der hohen Leerlaufverstärkung des Operationsverstärkers. Untergebracht ist das Modell 750 in einem 19-Zoll-„Rack" mit etwa 26 kp Gewicht.

Restek

Der Vorverstärker V 2 von Restek besitzt drei lineare und einen Phonoeingang. Die RIAA-Entzerrung ist auf ±0.2% genau. Als Lautstärkeregler findet ein Keramik-Hybrid-Stufenschalter Verwendung. Der Erequenzgang wird mit 5 Hz...200kHz und der Fremdspannungsabstand mit 100dB angegeben. Der Kopfhörerverstärker arbeitet als Klasse-A-Verstärker.

Sansui

Innerhalb seines Verstärkerprogramms stellte Sansui den Vorverstärker CA-2000 (Bild 12) und den Endverstärker BA-2000 vor, beide sind im Design aufeinander abgestimmt. Besondere Ausstattungsdetails des CA-2000 bilden die dreifach in den Einsatzfrequenzen umschaltbaren Höhen- und Tiefenregler, ein Mittenregler sowie in den Eckfrequenzen zweifach umschaltbare Höhen- und Tiefenfilter. Die Abweichung des Phonoentzerrers von der RIAA-Kennlinie ist +0,2dB (20Hz bis 20kHz). Der Endverstärker BA-2000 hat eine Ausgangsleistung von 2x 125W/4 Q nach DIN bei einem Klirrfaktor von 0,03%. Für den Frequenzbereich werden 5Hz...100kHz angegeben. Der Geräuschspannungsabstand (IHF) beträgt 115dB. Zwei große Anzeigeinstrumente lassen sich auf drei Ausgangsleistungs-Bereiche umschalten. Die Modelle AU-117 und AU-919 sind Vollverstärker mit 2x 15W bzw. 2x 100W Dauerleistung an 8Ohm. Neu im Programm ist weiter ein Mischverstärker AX-7 mit Drehreglern, vier Eingängen, Nachhall, Panorama Potentiometern und vielseitigen Mischmoglichkeiten.

SAE

Wer glaubt, sein Wohn- oder Abhörraum habe einen „verbogenen" Frequenzgang, kann sich des parametrischen Equalizers von SAE (Vertrieb Eurpac) bedienen. Zwei Ausführungen sind lieferbar: Der Typ 1800 reicht von 40Hz bis 20kHz. Das Modell 2800 läßt sogar eine Korrektur von 10Hz aufwärts zu. Beide besitzen pro Frequenz einen Einstellbereich von ±l6dB. Die Bandbreite des parametrischen Equalizers ist für jede Einzelfrequenz von 0,3 Oktaven bis über 3,5 Oktaven frei wählbar, was auch in direktem Zusammenhang mit der Filter-Flankensteilheit steht. Der Equalizer 1800 besitzt zwei einstellbare Frequenzbereiche, sein Bruder 2800 vier. Sie unterscheiden sich daher in der Philosophie völlig von anderen Fabrikaten, bei denen eine Vielzahl einzelner Kanäle mit festen Frequenzen und fester Bandbreite geregelt werden kann.

Der gleiche Hersteller brachte auch eine Reihe von Vorverstärkern heraus, für die eigens eine besonders rausch- und klirrarme integrierte Schaltung entwickelt worden war. Verstärkern mit IS in den Vorstufen wird allgemein nachgesagt, einen schlechteren Fremdspannungsabstand zu besitzen als solche, deren Vorstufen mit diskreten Transistoren aufgebaut sind.

Trotzdem erreicht z.B. der Vorverstärker 2100 einen Rauschabstand - unbewertet gemessen - von 100dB und einen Intermodulationsfaktor von nur 0,005% bei beliebigen Frequenzen zwischen 20Hz und 20kHz bis zur Vollaussteuerung. Zwei Tiefton-Filter sind eingebaut: eines mit einer Grenzfrequenz von 30Hz und einer Steilheit von 12dB/Oktave zum Unterdrücken sehr tiefer Rumpelfrequenzen und eines mit 100Hz Grenzfrequenz und 6dB/Oktave, um eine zu starke Tiefenanhebung durch die Lautsprecheranordnung (z. B. am Boden in einer Ecke des Raumes) zu kompensieren.

Übrigens hatte man am Stand der deutschen Vertriebsfirma, einen Apple-II Kleincomputer mit einem Farbfernsehgerät als Monitor aufgestellt. Nach Eingabe der Hörraum-Abmessungen spuckte der Computer alle erdenklichen Daten über das akustische Verhalten des Raumes aus - ein bemerkenswerter Service.

Sony

Der Vorverstärker TA-E 7 B von Sony ist ein direkt gekoppelter Gleichstromverstärker mit Dual-FET in den Entzerrerstufen. Die Vorverstärkerstufen werden von getrennten Stromversorgungen gespeist, die damit eine gute Entkopplung bewirken. Zungenrelais im Phorro-Entzerr der Verstärker erlauben kurze Signalwege und geringe Störanfälligkeit. Für den Anschluß von dynamischen Tonabnehmern ist ein Vor-Vorverstärker eingebaut. Der Klirrfaktor des Verstärkers ist bei einer Ausgangsspannurrg von 1,5V geringer als 0,003%, der Frequenzumfang beträgt 1Hz...150kHz (+0, -1dB).

Die Eckfrequenzen der Tiefen- und Höhenregler lassen sich umschalten. Zur besonderen Ausstattung zählen die umschaltbaren Pegelinstrumente. Sie zeigen wahlweise den Spitzen-, Durchschnitts- oder gespeicherten Spitzenwert an. In der Stellung „Peak" ist die Einschwingzeit eine Millisekunde. Im Netzteil des zugehörigen Endverstärkers TAN 7B befinden sich vier Transformatoren In den Endstufen werden V-FET eingesetzt.

Zusammen mit der Gleichspannungskopplung ergibt sich eine Leistungsbandbreite von 0Hz...100kHz. Die Sinusleistung an 8Q (1000 Hz) beträgt 2x 100W bei einem Klirrfaktor von 0,01%. Bei kurzgeschlossenem Eingang wird ein Geräuschspannungsabstand von 120dB (IHF) erreicht [Bild 13).

Soundcraftsmen

Mit untereinander gleicher Endleistung, nämlich 2 x 360 W Sinus an 4 Q, bringt Soundcraftsmen (Vertrieb Scope Electronics) drei Klasse-H End-Verstärker. MA 5002 (Bild 14) heißt die Ausführung mit VU-Metern für die Ausgangsleistung (in drei Watt-Stufen umschaltbar), PA 5001 ist die Ausführung ohne Instrumente, und das Modell EA 5003 enthält einen Equalizer. Die Geräte sind mit Überlast- und Clipping-Anzeige durch LED ausgestattet.

Technics

„Platzsparer" nennt Technics die neue Geräteserie C 01 (Bild 15). Die Endstufe SE G 01 besitzt ein neuartiges Impulsnetzteil, das wegen seines hohen Wirkungsgrades mit einem klein bemessenen Netztrafo auskommt. Zwei Reihen von Leuchtdioden zeigen verzögerungsfrei die abgegebene Ausgangsleistung in Watt an, dies auch bei sehr kurzen Pegelspitzen. Die Ausgangsleistung wird mit 42 W Sinus pro Kanal angegeben. Dieser Wert ist nicht nach DIN gemessen, sondern gibt die Sinusausgangsleistung pro Kanal an (beide Kanäle ausgesteuert von 20Hz bis 20kHz mit maximal 0.02% Klirrfaktor an 8Q). Das Gerät, das keinen einzigen Koppelkondensator enthält, weist ein lineares Phasenverhalten von 0Hz bis zur maximalen Grenzfrequenz hin auf.

Das Gerät ist, wie alle aus der Kompaktserie, 30cm breit und 49mm hoch. Der dazu passende Vorverstärker SU C 01 ist ein Anpaßverstärker für die immer beliebter werdenden dynamischen Tonabnehmer (Moving-Coil). Hier wird ein überraschend guter Geräuschspannungsabstand von 78dB erzielt. Auch der Geräuschspannungsabstand am Phonoeingang (magn.) ist sehr hoch; er liegt bei 88dB, bezogen auf 2,5mV.

Der Stereo-Gleichstromleistungsverstärker SE A1 des gleichen Herstellers arbeitet in der sogenannten Betriebsklasse A+. Diese Betriebsklasse wurde entwickelt und erlaubt einen höheren Wirkungsgrad als die übliche A-Betriebsklasse. Der Verstärker hat eine Ausgangsleistung von 2x 350W. Auf ein Kühlgebläse wurde verzichtet, um ein wirklich ruhiges Gerät zu erhalten. Besonderer Wert wurde auf die niedrige Gleichstromdrift gelegt, die mit einer sog. aktiven Thermo-Servoschaltung unterdrückt wird. Mit einem Gesamtklirrfaktor von 0,003%, einem Fremdspannungsabstand von 120dB und einer Leistungsbandbreite von 5Hz bis 100kHz bei 0,01% Klirrfaktor handelt es sich um ein Spitzengerät. Die schnell ansprechenden Spitzen-Leistungsmesser mit Direktanzeige und separaten Ausgangspegelreglern für jedes der vier Lautsprecherklemmenpaare sind beispielhaft für das gute Design und den hohen Bedienungskomfort der Endstufe.

Passend zu dem Endverstärker gibt es den Stereo-Gleichstromvorverstärker SU A 2 (Bild 16). Dieser Vorverstärker zeichnet sich durch einen Fremdspannungsabstand von 95dB für die Phonoeingänge aus - ein Wert, der früher nur für hochpegelige Ausgänge für möglich gehalten wurde. Trotz Verwendung von normalen Schaltern konnte das Übersprechen zwischen den Programmquellen auf etwa 60 bis 70dB gedämpft werden. Dank der kombinierten Verwendung von Sensortasten und speziellen Relais stellt ein solches Übersprechen bei diesem Gerät kein Problem mehr dar. Alle Sensortasten sind mit Aufblend-Abblend- Funktion versehen, so daß bei der Betätigung von verschiedenen Wahlschaltern nicht mehr der Lautstärkeregler zugedreht bzw. der Leiseschalter bedient werden muß.

Teleton

Passend zu ihrem HiFi-Turm brachte Teleton den Verstärker A-500 heraus. Er hat eine Musikleistung von 2x 40W und eine Sinusleistung von 2x 30W an 8Q; an 4Q ist die Musikleistung 2x 60W - eine Sinusleistung gab man hier nicht an. Der Klirrfaktor beträgt maximal 0,5%, der Geräuschspannungsabstand ist größer als 55dB, bezogen auf eine Ausgangsleistung von 50mW. Eingänge sind für Phono, Tuner, Tonband und Mikrofon vorhanden, Ausgänge für vier Boxen (A, B, A + B), für niederohmige Kopfhörer und für ein Tonbandgerät. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, ohne langes „Herumstöpseln" von einem Tonbandgerät auf ein anderes zu überspielen, ebenso ist eine Hinterbandkontrolle möglich. Die beiden Instrumente auf der Vorderseite dienen als VU-Anzeige; ihr Bereich ist um 20dB umschaltbar, um auch bei geringen Lautstärken noch eine Anzeige zu erhalten.

Toshiba

Nur 250 mm x 200 mm Grundfläche haben die neuen Miniaturkomponenten von Toshiba. Der Vorverstärker mit fünf Eingängen sowie zwei Ausgängen hat einen Fremdspannungsabstand von 88dB bei Phono, bei Aux von 108dB. Tiefen- und Höhenregler erfassen einen Bereich von ±10dB, der Frequenzgang reicht von 10Hz bis 100kHz. Die Endstufe weist eine Sinusausgangsleistung von 2x 55W an 8Q auf. Der Klirrgrad beträgt 0,02% bei Nennleistung, der Frequenzgang reicht von 10Hz bis 70kHz bei einem Fremdspannungsabstand von 115dB.

Transonic

Transonic-Intermarket zeigte den Vollverstärker Strato A-1110 mit 2x 120W Sinusleistung nach DIN an 4Q und einem Klirrfaktor von 0,05% (bei 0,8 facher Nennleistung). Zur Ausstattung des Gerätes gehören Rausch- und Rumpelfilter mit einer Steilheit von 12dB/Okt. bzw. 10dB/Okt., ein zumischbarer Mikrofoneingang und LED-Leistungsanzeigen.

De Vivanco

Einen preiswerten grafischen Entzerrer stellte De Vivanco vor. Das Modell 4150 ist ein Zehnband-Stereo-Entzerrer, der mit Induktivitäten in den Filterschaltungen aufgebaut ist. Der Frequenzgang in der Linearstellung wird mit 5Hz....100kHz ±1,5dB angegeben. Der Regelbereich in den einzelnen Frequenzbändern beträgt ±12dB, der Fremdspannungsabstand 65dB.

Deviton 3500 und 3600 heißen die beiden Vollverstärker vom gleichen Hersteller, die sich untereinander nur in der Frontplatte unterscheiden. Wesentliche Merkmale beider Geräte sind ein 22stufiger Lautstärkeregler, Höhen-, Mitten- und Tiefenregler, zwei Phonoeingänge (einer von ihnen auch als Mikrofoneingang benutzbar) und drei weitere lineare Eingänge. Zwei Tonband- oder Kassettengeräte lassen sich anschließen und mittels der Kopier- und Monitorschalter ohne Umstecken des Kabel verbinden. Die Ausgangsleistung beträgt nach Herstellerangaben 2x 70W an 4Q bei einem Klirrfaktor von 0,3 %. Für die Leistungsbandbreite (bei 0,3 % Klirrfaktor) wird ein Bereich von 10Hz bis 40kHz angegeben.

Wega

bietet die Verstärker JPS 351 V-130 und JPS 351 V-200 zur Verwendung im Junior Precision System an. Die Ausgangsleistungen (Sinus an 8Q) betragen 2x 40W bzw. 2x 70W bei einem Klirrfaktor von 0,3% bzw. 0,04%. Die Leistungsbandbreite beider Geräte reicht von 5Hz...35kHz und der Fremdspannungsabstand wird mit 70dB bei 50mW bzw. 100dB bei Nennleistung angegeben. Fünf Eingänge sind vorhanden, der Phono-Eingang ist fest mit 50kQ abgeschlossen. Die Klangregler für Bässe und Höhen haben einen Stellbereich von ±10dB und Einsatzfrequenzen von 60Hz bzw. 25kHz. Der Verstärker für die Serie Modul 42 hat eine Sinus-Ausgangsleistung von 2x 90W bei 0,02% Klirrfaktor (1000Hz) und eine Leistungsbandbreite von 6Hz...60kHz. Als Besonderheit ist hier ein Eingang für dynamische Tonabnehmer mit einer Eingangsempfindlichkeit von 0,12mV an 150Q und eine LED-Anzeige für die Ausgangsleistung vorhanden.

In Form und Aussehen den übrigen Geräten der Spitzenklasse dieses Herstellers angepaßt sind der Labor-Vorverstärker (Bild 17) und der Labor-Endverstärker. Im Vorverstärker werden ein Frequenzgang von 0Hz...500kHz ±1dB und ein Klirrfaktor von <0,002% erreicht. Das Gerät besitzt zwei Eingänge für Magnettonabnehmer, einen Eingang für dynamische Tonabnehmer mit zwei verschiedenen Eingangswiderständen sowie drei lineare Eingänge. Ein Subsonic-Filter (15Hz) ist wahlweise einschaltbar. Eine LED-Kette gibt über die Ansteuerung des Vorverstärkers Auskunft.

Der Labor-Endverstärker weist auf der Frontseite außer dem Netzschalter und einer LED-Leistungsanzeige, die die Ausgangsleistung von 0,01W...400W angibt, keine weiteren Bedienungselemente auf. Die Ausgangsleistung von 2x 160W an 8Q bei einem Klirrfaktor von 0,1% wird mit dem PWM-Prinzip (Pulsbreitenmodulation) erreicht. Der Frequenzumfang wird mit 5Hz bis 40.000Hz (±0,5dB, -1dB) angegeben. Die Eingangsempfindlichkeit beträgt 1.4V an 50kQ.

Yamaha

Konzentration auf die Schallplattenwiedergabe war die Entwicklungs- konzeption beim Verstärker A-l (Bild 18) von Yamaha. Dieser Vollverstärker leistet an 8Q und bei einem Frequenzbereich von 20...20.000Hz 2x 70W, und zwar bei einem Klirrfaktor von 0,02%. Beachtenswert ist auch die Frequenzlinearität des Geräts. Sie beträgt -0,2dB über den gleichen Bereich. Den Fremdspannungsabstand gibt der Hersteller mit 112dB an, ein Wert, der wesentlich über dem der üblichen Schallplatten liegt. Als zusätzliches Extra enthält der Verstärker einen Vorverstärker für dynamische Tonabnehmersysteme.

Vollverstärker

Bild 1. Zwei Leistungs-Spitzenwertanzeigen hat der Vollverstärker AA-8700 von Aiwa
Bild 2. Einen Eingang für dynamische Tonabnehmer besitzt der Vorverstärker HM9 von Backes und Müller
Bild 3. Audiomix 100 heißt das Kleinmischpult von Canton
Bild 4. Dahl stellte den Vollverstärker VSA 1000 mit 2x 80W Sinus Leistung vor
Bild 5. Der Verstärker CV 1200 von Dual besitzt eine Zumischmöglichkeit für ein Mikrofon
Bild 6. Vorverstärker HCA-7500 und Endverstärker HMA-7500 von Hitachi
Bild 7. Stereoverstärker SA 7030 von Jamato
Bild 8. Der Vollverstärker JA-S44 von JVC enthält einen Fünfband-Entzerrer mit Schiebereglern
Bild 9. Vom Eingang bis zum Ausgang 14 durchgehend gleichspannungsgekoppelt ist der Verstärker L-10 von Luxman
Bild 10. Endverstärker DA-A 15 von Mitsubishi mit 2 x 150W Ausgangsleistung
Bild 11. Mit integrierten Operationsverstärkern ist das Modell 750 von BGW ausgestattet
Bild 12 Die Einsatzfrequenzen der Klangregler im Vorverstärker CA2000 von Sansui sind dreifach umschaltbar
Bild 13 Vorverstärker TA-E7B und Endverstärker TA-N7B von Sony
Bild 14. Der Endverstärker MA5002 von Soundcraftsmen
Bild 15. Platzsparende Komponenten von Technies aus der Serie C0l
Bild 16. Im Vorverstärker SU-A2 von Technics werden Sensortasten mit Auf- und Abblendfunktion für die Umschaltung eingesetzt
Bild 17. Vorverstärker aus der Serie Lab-Zeron von Wega
Bild 18. 2x 70W mit 0,02% Klirrfaktor leistet der Vollvorstärker A-l von Yamaha

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