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Der DUAL 701 leitete einen Paradigmenwechsel bei DUAL ein.

Das Styling war typisch DUAL
und der Tonarm war wirklich edel

Der 701 war 1973 zur Hannover Messe der erste Dual Hifi- Einzelspieler mit einem direkt angetriebenen Motor. Und alles hier war vom Feinsten. Bis jetzt gab es bei Dual immer nur Reibrad getriebene Plattenspieler.

Und für die, die weder mit dem Reibrad sowieso noch mit dem "direkten" Motor leben konnten, baute DUAL dann 1975 den mit einem Riemen angetrieben 601 Einzelspieler und fast gleichzeitig den 1249 (Riemen-) Wechsler und später weitere (abgeschminkte) Riemenantriebler. Die weiteren späteren "Direct Drive" Spieler von DUAL wurden nämlich immer mehr "ausgedünnt".
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Von dem Dual 701 haben wir 2 Broschüren erhalten. Die eine ist ganz trickreich Prospekt und Bedienungsanleitung zugleich und kommt hier weiter unten. Die andere Broschüre war für den amerikanischen oder sogar den internationalen Markt getextet - in Englisch natürlich.
Und es gab jede Menge wundeschöner bunter Bilder.

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Sehr geehrter Schallplattenfreund,

Vorgestellt in Sept. 1973
ein erster Prospekt mit Datum

Sie werden diese Bedienungsanleitung etwas außergewöhnlich finden - nun, es handelt sich auch um ein außergewöhnliches Schallplatten-Abspielgerät. Der Dual 701 hat technische Besonderheiten, die wir Ihnen zunächst im Bild vorstellen wollen, bevor wir Ihnen die Bedienung des Gerätes erklären.

Sie finden deshalb auf den ersten Innenseiten dieser Anleitung Lage und Funktion aller Bedienungselemente kurz beschrieben. Daneben Schnittbild und Aufbaudarstellung des für den Dual 701 entwickelten elektronischen Direktantriebsystems Dual EDS 1000.

Auf den Seiten 8 und 9 sind die Hinweise zusammengefaßt, die Sie für die erstmalige Inbetriebnahme benötigen. Die eigentliche Bedienung, d.h. die immer wiederkehrenden Bedienungs- vorgänge sind auf der Seite 10 beschrieben. Technische Erläuterungen enthalten die Seiten 10, 3. Spalte, bis 15, die wir ebenfalls Ihrer Aufmerksamkeit empfehlen. - Nehmen Sie sich bitte einige Minuten Zeit zum Studium der Anleitung, bevor Sie die erste Schallplatte auflegen. - Vielen Dank! - DUAL GEBRÜDER STEIDINGER
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Grundsätzliches zum Antrieb :
Dual EDS 1000 - electronic direct drive System

Die Schnittzeichnung
Germanium Typen
Die Prospekt-Bilder
Die Realität des EDS
von unten

Bei dem speziell für den HiFi-Plattenspieler Dual 701 entwickelten Zentralantrieb Dual EDS 1000 handelt es sich um einen langsam laufenden, kollektorlosen Gleichstrom-Elektronik-Motor, der seine Energie aus einem stabilisierten Netzteil bezieht.

Die bei Gleichstrom-Motoren üblicherweise vom Kollektor vorgenommene mechanisch - elektrische Umschaltung (Kommutierung) wird beim Dual EDS 1000 von zwei Hall- Generatoren elektronisch gesteuert. Diese Hall-Generatoren steuern - in Abhängigkeit von der Rotor-Stellung - über vier Schalttransistoren nacheinander vier Wicklungsstränge des Motors.

  • Anmerkung : Wie sooft - irgendetwas wird mit unverständlichen Fachausdrücken oder Spezialwissen erklärt, so zum Beispiel das Vorhandensein von "Hallgeneratoren". Das hat aber mit dem - einem normalen Menschen geläufigen - akustischen "Nachhall" überhaupt nichts zu tun. Der Erfinder war ein Mr. Edwin Hall.
  • Weiterhin findet der Elektronik-Fachmann auf den Fotos des völlig neuen Motors die alten Germanium Transistoren, die zu der Zeit um 1973 schon länger out waren. Diese Germanium Transistoren waren nicht temperaturstabil und machten darum öfter Probleme.


Das zyklische Schalten der Wicklungsstränge bzw. Feldspulen bewirkt ein Drehfeld und damit eine Drehbewegung des Rotors. In den jeweils nicht angesteuerten Feldspulen wird gleichzeitig eine drehzahlproportionale Spannung induziert, deren Größe mit einer separat erzeugten konstanten Spannung verglichen wird. Die Spannungs-Differenz steuert den Stromfluß in den vier Schalttransistoren so exakt, daß kurzzeitige Drehzahlab- weichungen des Motors kleiner als 0,025% bleiben.

Der Rotor des Dual EDS 1000 ist nutenlos und hat einen mitlaufenden magnetischen Rückschluß. Die Feldspulen des Motors sind eisenlos und ortsfest im Luftspalt zwischen dem achtpoligen Ringmagnet des Rotors und dem magnetischen Rückschluß angeordnet. Daraus resultieren die gravierenden Vorteile des Dual EDS 1000; ohne Polfühligkeit bzw. Polrucken, Hysterese- oder Wirbelstromverluste und ohne störende Nutenfrequenzen garantiert der Dual EDS 1000 den völlig vibrationsfreien und gleichförmigen Antrieb des HiFi-Plattenspielers Dual 701.
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Der Rotor mit Gleitlagern

Das wird natürlich auch nirgendwo erläutert. Die Länge der Achslagerung - also der Abstand der beiden Lager voneinander - spielt sehr wohl eine Rolle für den langlebigen lautlosen Lauf des Tellers, der oben auf dem Rotor aufliegt - wie in der Schnittzeichnung zu sehen ist. Der Rotor ist quasi der kleine Teller wie bei den Riemenantrieblern. Damit ist das eigentliche Achslager relativ kurz und kann mit einem Thorens TD125 nicht mithalten. Über das Lager im Fuß des Motors habe ich gar nichts gefunden. Es war halt die erste Entwicklung eines solchen Motors und damals hatte sich fast keiner getraut, mal hartnäckig nachzufragen.

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Auspacken und Aufstellen (ab Seite 8)

Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Packanleitung. Stellen Sie bitte nach Öffnen des Kartons den Styroporeinsatz mit Plattenteller und komplettem Zubehör zunächst zur Seite. Nehmen Sie die Konsole mit eingesetztem Plattenspieler aus dem Karton und stellen Sie das Gerät an den hierfür vorgesehenen Platz. Hinweiszettel am Gerät bitte lesen und mit den Verpackungsfolien entfernen.
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Figur 1a bis 1c

Zum Lösen der Transportsicherungsschrauben drehen Sie diese im Uhrzeigersinn (also rechts herum), bis sie ca. 15 mm tiefer rutschen und ziehen Sie diese - durch Weiterdrehen im Uhrzeigersinn - fest. Damit ist der Plattenspieler jetzt für die Spielstellung federnd gelagert (Fig. 1 B).
Nun setzen Sie den Plattenteller unmittelbar auf den Motor. Die Schutzfolie läßt sich von der chromfarbenen Plattentellerscheibe abziehen.

Nehmen Sie bitte das Tonarm-Balancegewicht aus dem Styroporeinsatz, entfernen Sie die messingfarbene Transportsicherungsschraube am hinteren Ende des Balancegewichtes und ziehen Sie die Sicherungsplatte heraus. (Beachten Sie bitte auch die Hinweise am Balancegewicht). Stecken Sie den Dorn des Baiancegewichtes, nach Lösen der Feststellschraube, in die dafür vorgesehene Öffnung am hinteren Ende des Tonarmes. Die dreikantförmige Aussparung am Dorn muß dabei nach unten zeigen.

Das Ausbalancieren sowie das jetzt erforderlich werdende Einstellen von Auflagekraft und Antiskating sind ausführlich beschrieben auf Seite 12. Die Höhe der Auflagekraft für das in das Gerät bereits eingesetzte (mitgelieferte) Tonabnehmersystem entnehmen Sie bitte den technischen Daten auf dem separaten Beilageblatt. Nehmen Sie jetzt den Anschluß an den Wiedergabe-Verstärker vor und verbinden Sie das Netzkabel mit der Steckdose. Beachten Sie bitte hierzu die separaten Hinweise in dieser Anleitung.
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Nachträglicher (oder erneuter) Transport

Der große Plattenteller des Dual 701 liegt ohne zusätzliche Sicherung direkt auf dem Rotor des elektronischen Zentralantriebs und ist unbedingt vor jedem Transport abzunehmen. Darüber hinaus sind die Transportsicherungsschrauben entgegen dem Uhrzeigersinn locker zu schrauben, hochzuziehen und durch Weiterdrehen - entgegen dem Uhrzeigersinn - festzuziehen (Fig. 1 C).

Achtung! Nach jedem Transport oder Einbau soll das Gerät zur selbsttätigen Justierung der Abstellautomatik bei verriegeltem Tonarm einmal gestartet werden. Zur automatischen Einleitung der "Start"- bzw. "Stop"-Funktion ist die Steuertaste in jeder Richtung stets bis zum Anschlag zu drücken. Sie kehrt unmittelbar nach dem Loslassen in die Ruhestellung zurück.

Anschluß an das Wechselstromnetz

Fig 2
Fig 3
Fig 4
Fig 5 - DIN Stecker
Fig 6 - Cinch Stecker

Bei Kombinationsgeräten beachten Sie bitte auch die Hinweise in der jeweiligen Bedienungsanleitung. Das Gerät kann an Wechselstrom 110-125 Volt oder 220-240 Volt angeschlossen werden und ist im Normalfall auf 220 Volt eingestellt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Plattenspielermotoren (Wechselstrom- Motoren) handelt es sich beim Motor des Dual 701 um einen elektronischen Motor, dessen Drehzahl von der Netzfrequenz unabhängig ist. Der Dual 701 kann daher an Netzfrequenzen von 40 bis 60 Hz ohne Umstellung des Motors betrieben werden. (Siehe hierzu Abschnitt "Netzfrequenz 50 oder 60 Hz", Seite 9).

Die Umstellung der Netzspannung von 220 Volt auf 110 Volt und umgekehrt erfolgt durch Umlöten des Anschlußkabels auf der Platine des Netzteils, die nach Abnehmen der Abdeckhaube zugänglich ist (Fig. 2).

Die Umstellung der Netzspannung bleibt grundsätzlich dem Fachhändler oder einer autorisierten Dual-Kundendienst- werkstätte vorbehalten. Der Netzschalter ist für den Anschluß von Vor- oder Leistungsverstärkern eingerichtet, die mit dem Plattenspieler selbsttätig ein- und ausgeschaltet werden können. Die zusätzliche Schaltlast soll 400 VA nicht überschreiten.

Der Anschluß erfolgt über die am Stekkerteil des Netzschalters hierfür vorgesehenen Kontakte. Das Netzanschlußkabel ist in diesem Falle mit AMP-Steckbuchsen auszurüsten.

Anschluß an den Verstärker

Das Tonabnehmerkabel des Plattenspielers kann mit Zwergsteckern nach DIN 41524 (Fig. 5) oder mit Cynch-(RCA) Steckern (Fig. 6) bestückt sein.

Schließen Sie bitte mit diesem Kabel den Plattenspieler an die Buchse PHONO MAGNET Ihres HiFi-Verstärkers oder -Receivers an. Sollte ein vorhandenes Wiedergabegerät mit einer anderen Steckeraufnahme versehen sein, sind entsprechende Zwischenstücke (Adapter) zu verwenden. Auskünfte erhalten Sie beim Fachhandel.

Wenn Ihr Stereo-Verstärker oder Steuergerät keinen unmittelbaren Eingang für Magnet-Tonabnehmersysteme aufweist, ist ein Entzerrer-Vorverstärker erforderlich.
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  • Anmerkung : Solch ein Unsinn. Solche Hifi-Verstärker gab es damals um 1973 (bis 1990) nicht mehr. Wer einen richtig teuren Dual 701 (hier die Preise) kaufte und nicht mal einen Phono-Vorverstärker in seinem Hiif-Verstärker hatte, der hatte sowieso einen grundlegenden Fehler gemacht. Erst lange nach dem Durchbruch der CD (1987) auf dem Vinyl-Plattenmarkt gab es dann ab 1998 erneut Hifi-Verstärker ab jetzt ohne einen Phono-Eingang oder mit einem optionalen Steckmodul.
    Nachtrag vom Dez. 2022 : Eine seltene Ausnahme ist der überraschende Pioneer VSX-859 RDS aus dem Jahr 2000, der als einer der ganz wenigen wieder einen (edlen) Phono-Vorverstärker an Bord hatte.

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Wir empfehlen in diesem Fall den HiFi-Entzerrer-Vorverstärker Dual TW 47, der mit steckbaren (5pol DIN) Anschlüssen ausgerüstet ist und direkt mit dem Netzschalter Ihres HiFi-Plattenspielers Dual 701 verbunden werden kann. Die Unterbringung des Dual TW 47 ist in der Konsole des Plattenspielers möglich.
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Netzfrequenz 50 oder 60 Hz

Eine Anpassung an die Netzfrequenzen 50 oder 60 Hz ist nur für das Leucht-stroboskop vorzunehmen, das nach Abnehmen des Plattentellers zugänglich ist.

Zur Umstellung sind die Befestigungsschrauben des Gehäuses zu lockern und das Gehäuse so zu verschieben, daß der Pfeil auf die entsprechende Markierung (50 oder 60 Hz) zeigt.

Nach erfolgter Umstellung Schrauben wieder festziehen.

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Abdeckhaube

Aus Transportsicherungsgründen ist die Abdeckhaube für ihren Plattenspieler nochmals separat verpackt. Nehmen Sie bitte die Abdeckhaube aus dem Karton und setzen Sie diese mit der Rückwand in den auf der Rückseite der Konsole dafür vorgesehenen Schlitz.

Inbetriebnahme und Bedienung

Wählen Sie bitte die Plattenteller-Drehzahl 33 1/3 oder 45 U/min, entriegeln Sie den Tonarm (Fig. 9) und klappen Sie den Nadelschutz nach oben.

Wird der Tonarm von der Stütze abgehoben und auf die Tonarmablage neben der Tonarmstütze gelegt, dreht sich der Plattenteller. Die aufgelegte Schallplatte kann in dieser Tonarmposition von Staub gereinigt werden (z. B. mit Antistatic-Tuch usw.).

1. Automatischer Start

Steuertaste nach "start" schieben. Die Tonarmaufsetzautomatik des Dual 701 ist für die heute ausschließlich hergestellten 30cm- und 17cm-Schallplatten ausgelegt und mit der Umschaltung der Plattenteller-Drehzahlen gekoppelt.

Bei der Plattenteller-Drehzahl 33 1/3 U/min setzt der Tonarm in der Einlaufrille von 30cm-Langspielplatten auf, bei der Drehzahl 45 U/min analog dazu in der Einlaufrille von 17cm-(Single)-Schallplatten.

Zur automatischen Einleitung der "Start"- bzw. "Stop"- Funktion ist die Steuertaste in jeder Richtung stets bis zum Anschlag zu drücken. Die Steuertaste kehrt unmittelbar nach dem Loslassen in die Ruhestellung zurück. Der Tonarm senkt sich sehr langsam ab und setzt die Abtastnadel behutsam in die Einlaufrille der Schallplatte.

2. Manuelle Inbetriebnahme

Der Tonarmlift ist der Start-Automatik übergeordnet.
Bei Tonarmlift in Stellung I und automatischem Start schwenkt der Tonarm in die Aufsetzposition. Zum jeweils gewünschten Zeitpunkt kann das Absenken durch Antippen des Steuerhebels erfolgen.
a) Bringen Sie den Steuerhebel des Tonarmliftes auf ^.
b) Führen Sie den Tonarm von Hand über die gewünschte Stelle der Schallplatte.
c) Bringen Sie den Steuerhebel durch leichtes Antippen in die Stellung Z.
3. Schallplatte soll wieder von vorn gespielt werden
Schieben Sie die Steuertaste bis zum Anschlag auf "start".

4. Spielunterbrechung

Bringen Sie den Steuerhebel des Tonarmliftes in Position ? . Nach dem Antippen des Steuerhebels und Wieder-Auf setzen des Tonarmes werden die letzten bereits gespielten Takte wiederholt.

5. Ausschalten

Schieben Sie die Steuertaste bis zum Anschlag auf "stop".
Der Tonarm geht auf die Stütze zurück. Das Gerät schaltet sich aus.

Bemerkung: Zum Abspielen von Schallplatten mit abweichenden Durchmessern (25 cm-LP's bzw. 17 cm-EP's) ist das Gerät manuell in Betrieb zu nehmen (siehe Abschnitt 2. "Manuelle Inbetriebnahme").

Nachdem Spielen der Schallplatte erfolgt die Rückführung des Tonarmes und das Abschalten automatisch. Es empfiehlt sich, den Tonarm wieder zu verriegeln (Fig. 9) und den Nadelschutz herunterzuklappen.
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Technische Hinweise - Tonabnehmersystem

Fig. 10
Fig. 11
Fig. 12
Fig. 13

Die folgenden Anweisungen gelten nur für den Fall, daß Sie ein Tonabnehmersystem ihrer Wahl einbauen wollen.

Die Montage sollte zweckmäßigerweise von Ihrem Fachhändler vorgenommen werden, ausgenommen Tonabnehmersysteme mit Dual-Rasthalterung. Verwenden Sie den bereits am Tonarm eingesetzten Tonabnehmerkopf (Systemträger) oder lassen Sie das Tonabnehmersystem auf einen zusätzlichen Systemträger (Dual TK 14, Bestell-Nr. 215 430) montieren.

In das Gerät kann jedes Tonabnehmersystem mit einem Eigengewicht von 2 - 10 Gramm (inkl. Befestigungsmaterial) und 1/2 inch. Befestigungsmaß eingebaut werden.

  • 1. Zur Montage des Tonabnehmersystems lösen Sie den Systemträger vom Tonarm, indem Sie den Tonarmgriff nach hinten drücken. Halten Sie dabei das Tonabnehmersystem fest, da es nach Öffnen der Verriegelung herunterfällt. (Fig. 11)
  • 2. Befestigen Sie das Tonabnehmersystem unter Verwendung des dem Tonabnehmersystem beigefügten Zubehörs auf dem Systemträger. Zu beachten ist, daß das Tonabnehmersystem mit der Systemlehre am geometrisch richtigen Ort im Systemträger montiert wird (Fig. 12).
  • 3. Die Anschlüsse (sehr dünne Adern) am Systemträger und Tonabnehmersystem sind gekennzeichnet (Fig. 13). Verbinden Sie die Anschlußlitzen des Systemträgers mit den entsprechenden und gleich gekennzeichneten Anschlußstiften des Tonabnehmersystems.
  • 4. Der Systemträger wird von unten an den Tonkopf angelegt und durch Verschwenken des Tonarmgriffes wieder mit dem Tonarm verriegelt.
  • Bitte prüfen Sie nach erfolgter Montage eines Tonabnehmersystems auch die Höhenstellung der Abtastnadel bei Tonarmlift in Stellung ^ sowie das Aufsetzen der Nadel in die Einlaufrille der Schallplatte. Siehe Abschnitt "Tonarmlift" auf Seite 12 und Abschnitt "Justierung des Tonarmaufsetzpunktes "auf Seite 13.

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Abtastnadel

Die Abtastnadel ist durch den Abspielvorgang natürlichem Verschleiß ausgesetzt. Wir empfehlen daher eine gelegentliche Überprüfung, die sich bei Diamant-Abtastnadeln erstmalig nach ca. 300 Spielstunden empfiehlt. Ihr Fachhändler wird dies gern kostenlos für Sie tun. Abgenutzte oder beschädigte (abgesplitterte) Abtastnadeln meißeln die Modulation aus den Schallrillen und zerstören die Schallplatten. Verwenden Sie bei Ersatzbedarf nur die in den technischen Daten des Tonabnehmersystems empfohlene Nadeltype. Nachgeahmte Abtastnadeln verursachen hörbare Qualitätsverluste und erhöhte Schallplatten-Abnutzung.

Denken Sie bitte daran, daß der Nadelträger mit dem Abtast-Diamanten aus physikalischen Gründen sehr grazil und deshalb zwangsläufig empfindlich gegen Stoß, Schlag oder unkontrollierte Berührung sein muß. Nehmen Sie zur Prüfung der Abtastnadel den kompletten Tonabnehmerkopf (das Abnehmen vom Tonarm ist oben beschrieben) zum Fachhändler.

Tonarm-Balancegewicht mit zweifach Anti-Resonator

Fig. 14

Die an Tonarme für Schallplatten- Abspielgeräte der Studio-Technik gestellten Forderungen nach maximaler Steifigkeit bei kleinster effektiver Schwingmasse sowie kleinster, praktisch vernachlässigbarer Lagerreibung in beiden Bewegungsrichtungen sind beim Tonarm des Dual 701 in idealer Weise erfüllt.

Grundlegende Untersuchungen des aus der Tonarm-Masse, dem Eigengewicht und der Compliance des Tonabnehmersystem sich ergebendem Schwingungssystem zeigten, daß durch spezielle Ausbildung des Tonarm-Balancegewichts erhebliche Vergrößerungen der Abtastfähigkeit (Tracking Ability) zu erzielen sind, wenn das Tonarm-Balancegewicht als Anti-Resonator ausgebildet ist und im Bereich der Tonarm- und der Platinenresonanz Schwingungsenergie absorbiert.
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  • Anmerkung : Es ist doch merkwürdig, daß über 10 ebenfalls sehr renommierte Plattenspieler-Hersteller (einschließlich EMT, Thorens und SONY - und natürlich Neumann Berlin mit den Plattenschneidmaschinen und dem serienmäßigen SME 3009 Arm) das mit dem Antiresonator nicht eingeführt hatten, wenn das wirklich so genial gewesen wäre. Aber es war wie bei dem späteren "ULM", DUAL mußte sich irgendwie vom Feld der Wettbewerber absetzen. Dieser Antiresonator funktionierte nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen, nämlich mt dem SHURE V15/III und der Original-Nadel von SHURE. Die Nadelnachgibigkeit war essentiell wichtig für die Resonanzfrequenz des Tonarms und die mußte stimmen. Bei uns sind nie belastbare Vergleiche von V15/III Sytemen in verschiedenen Tonarmen ins Haus gekommen. Es stehen nur die Angaben (ich sage bewußt nicht "die Aussagen" von DUAL auf dem Papier.

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Hierfür ist das innere Teilgewicht beim Balancegewicht des Dual 701 auf die Tonarm-Resonanz abgestimmt und wirkt durch gegenphasiges Schwingen als Anti-Resonator. Bei Anregung des Tonarmes im Resonanzbereich z.B. durch Schallplatten-Höhenschlag oder dergl. werden durch diese Anordnung Energiependelungen zwischen Tonarm und Anti-Resonator eleminiert. Der als höher abgestimmter Anti-Resonator ausgebildete äußere Teil des Balancegewichtes verhindert die Übertragung von partiell auftretenden Platinen-Resonanzen auf den Tonarm.

Die Auslegung des Tonarm-Balancegewichtes als 2 x Anti-Resonator bewirkt auch eine Vergrößerung des Störverhältnisses und damit des Rumpel-Abstandes. Die hervorragenden Meßwerte des Dual 701 sind den Diagrammen auf der Seite 14 zu entnehmen.

Ausbalancieren des Tonarmes

Fig. 15

Der Tonarm wird durch Verschieben des Balancegewichtes mit Dorn zunächst annähernd und durch Drehen des Balancegewichtes exakt ausbalanciert.
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  • 1. Auflagekraftskala und Antiskating-skala auf "0" stellen.
  • 2. Tonarm entriegeln und über die Tonarmablage einschwenken.
  • 3. Wenn der Tonarm sich nicht von selbst horizontal einpendelt, Feststellschraube (F) lösen und das Balancegewicht mit dem Dorn so lange verschieben, bis sich eine ungefähre Balance ergibt. Der Dorn des Balancegewichtes ist dann durch Anziehen der Feststellschraube zu arretieren.
  • 4. Die exakte Balance des Tonarmes durch Drehen des Balancegewichtes herstellen.


Der Tonarm ist ausbalanciert, wenn Kante "A" des Tonarmkopfprofils und Kante "B" der Tonarmstütze auf gleicher Höhe sind (Fig. 16), oder wenn der Tonarm sich nach Antippen in vertikaler Richtung wieder von selbst in die horizontale Lage einpendelt. Beim Ausbalancieren des Tonarmes muß dieser von der Kinematik entkoppelt sein. Tonarmlift in Stellung ? bringen und eventuell Plattenteller von Hand im Uhrzeigersinn (einige Umdrehungen) drehen.

Eine präzise Tonarmbalance ist vor allem bei Tonabnehmersystemen mit kleiner Auflagekraft wichtig. Der Tonarm ist nur einmal auszubalancieren, es empfiehlt sich jedoch, die Tonarmbalance von Zeit zu Zeit zu überprüfen.

Fig. 16
Fig. 17

Einstellen der Auflagekraft

Jedes Tonabnehmersystem erfordert eine bestimmte Auflagekraft, bei der eine optimale Wiedergabe erzielt wird. Für das eingebaute Tonabnehmersystem finden Sie diese Angabe auf dem beiliegenden Datenblatt.

Eine zu kleine Auflagekraft führt bei Fortestellen zu Wiedergabeverzerrungen. Ist die Auflagekraft dagegen zu groß, so "kann" sowohl das Tonabnehmersystem und die Abtastnadel als auch die Schallplatte beschädigt werden.

Ist der Tonarm ausbalanciert, wird durch Verdrehen der Auflagekraftskala die für das Tonabnehmersystem erforderliche Auflagekraft eingestellt.

Die Auflagekraft läßt sich kontinuierlich im Bereich von 0 bis 3 p einstellen.
Bereich 0 p - 1,5 p: 1 Teilstrich = 0,1 p 1,5p-3 p: 1 Teilstrich = 0,25p
Das Gerät arbeitet ab 0,25 p Auflagekraft betriebssicher.

Antiskating

Fig. 18 (Serie 1)

Zur Kompensation der Skating-Kraft muß am Tonarm eine in Größe und Richtung genau definierte Gegenkraft angreifen. Die Antiskating-Einrichtung dieses HiFi-Plattenspielers erfüllt diese Forderung. Der auf der Platine angeordnete Einsteilknopf erlaubt eine Veränderung der Skating-Kompensation auch während des Spiels, wichtig z.B. beim Übergang von trockenen zum Abspielen von benetzten Schallplatten.

Für die heute fast ausschließlich verwendeten beiden Nadeltypen sind getrennte Einstellskalen vorhanden, entsprechend den beiden aufgedruckten Symbolen:
0 = rote Skala: geeicht für sphärische 15um Abtastnadeln nach DIN 45 500
o= weiße Skala: geeicht für biradiaie (elliptische) Abtastnadeln mit den Radien 5-8 x 18-22um.

Die Einstellung der Antiskating-Einrichtung für obige Nadeltypen hat synchron zur Einstellung der Auflagekraft zu erfolgen: Stellen Sie bitte den Drehknopf der Antiskating-Einrichtung auf die Ziffer der betreffenden Skala, die der eingestellten Auflagekraft entspricht, also z.B. bei 1,2p Auflagekraft den Antiskating-Drehknopf ebenfalls auf "1,2". Bei abweichender Nadelverrundung können Sie die Antiskating-Einstellung den Tabellen im Handbuch entnehmen.

Beim Naßabtasten (Abspielen von mit Flüssigkeit benetzter Schallplatte) verringert sich die Skatingkraft um ca. 10%. Es wird in diesem Fall empfohlen, die Einstellung entsprechend anzupassen.

Tonarmlift

Fig. 19 (Serie 1)

Ihr HiFi-Plattenspieler ist mit einem erschütterungsfrei bedienbaren und in beiden Bewegungsrichtungen siliconbedämpften Tonarmlift ausgestattet. Damit kann der Tonarm sanfter auf jede gewünschte Steile der Schallplatte aufgesetzt werden, als es von Hand möglich ist. Die Absenkgeschwindigkeit ist unempfindlich gegen Temperaturänderungen. Der Tonarm ändert beim Abheben seine Horizontal-Position praktisch nicht.
Der Steuerhebel hat zwei Stellungen :
1 Spielstellung
2 Wählstellung, der Tonarm ist angehoben

Das Antippen des Steuerhebels leitet das Absenken ein. Die Höhe der Abtastnadel über der Schallplatte bei Tonarmlift in Stellung 1 läßt sich durch Verdrehen der Stellschraube im Bereich von 0 bis 6mm variieren.

Der Tonarmlift ist der Start-Automatik übergeordnet. Bei Tonarmlift in Stellung 3 und automatischem Start, durch Drehen der Steuertaste auf "start", schwenkt der Tonarm in die Aufsetzposition. Zum gewünschten Zeitpunkt kann das Absenken durch Antippen des Steuerhebels erfolgen.

Tonhöhen-Abstimmung (pitch control)

Fig. 20 (Serie 1)

Der Dual 701 besitzt für jede Plattenteller-Drehzahl eine separat einstellbare Tonhöhen-Abstimmung. Jede der beiden Norm- drehzahlen 33 1/3 und 45 U/min kann damit um ca. 8% variiert werden.

Mit der Tonhöhen-Abstimmung lassen sich Tonlage und Tempi der Wiedergabe individuell regeln, sei es, weil ein Instrument zur Schallplatte gespielt wird und die Tonhöhe der Platte darauf abgestimmt werden soll, oder einige Musiktakte genau auf die Länge einer Filmszene gebracht werden sollen.

Der Drehknopf für die Feinabstimmung bei 45 U/min ist über der Steuertaste für Start/Stop angeordnet, für 33 1 /3 U/min über der Drehtaste für die Einstellung der Plattenteller-Drehzahlen.

Die genaue Einstellung der Plattenteller-Drehzahlen 33 1/3 und 45 U/min kann mit Hilfe der Stroboskop-Einrichtung auch während des Spieles kontrolliert werden.

Zum leichteren Auffinden der jeweiligen Nenndrehzahl (Eichen auf die Null-Position) sind die Skalen der Tonhöhenabstimmung drehbar ausgeführt und können mit Hilfe z. B. eines Bleistiftes erforderlichenfalls so gedreht werden, daß die Markierung der Skala und diejenige des Drehknopfes übereinander stehen.

Dreht sich der Plattenteller exakt mit 33 1/3 oder 45 U/min, bleibt die Strichmarkierung des Stroboskopes scheinbar stehen. Dabei spielen geringfügige Bewegungen der Stroboskopteilung keine Rolle (siehe Abschnitt "Elektronischer Antrieb und Drehzahlmessung mit dem Stroboskop"). Läuft die Markierung in der Drehrichtung des Plattentellers, ist die Plattenteller-Drehzahl zu hoch. Laufen die Markierungen rückwärts, dreht sich der Plattenteller langsamer, als es der jeweiligen Nenndrehzahl entspricht.

Das Leuchtstroboskop des Dual 701 ist sehr sensibel ausgelegt, um auch kleinste Abweichungen von der Nenndrehzahl feststellen zu können. So bedeutet ein Wandern der Strichmarkierung von bereits 6 Strichen pro Minute bei 50Hz nach der einen oder anderen Seite, eine Abweichung von der jeweiligen Nenndrehzahl von nur 0,1%. Durch Drehen des Stroboskoprändels läßt sich der Einblickwinkel variieren.

Elektronischer Antrieb und Drehzahlmessung mit dem Stroboskop

Fig. 21

Das elektronische Direktantriebssystem Dual EDS 1000 des Dual 701 gewährleistet den völlig vibrationsfreien und gleichförmigen Antrieb des Plattentellers. Trotzdem kann es vorkommen, daß sich die Stroboskopmarkierungen geringfügig zu bewegen scheinen, obwohl die exakte Drehzahl-Einstellung mit stehender Stroboskopmarkierung nicht verändert wurde.

Der scheinbare Wiederspruch erklärt sich daraus, daß der elektronische Zentralmotor völlig unabhängig von der Netzfrequenz arbeitet, während für die Drehzahlmessung mit dem Leuchtstroboskop die nur relativ genaue Netzfrequenz des Wechselstromes benutzt wird.

Die ständig feststellbaren Schwankungen der Netzfrequenz um ±0,2% - nach Angabe der EVU (Elektrizitäts- versorgungsunternehmen) sind kurzfristige Frequenzschwankungen bis zu 1% möglich - wirken sich ausschließlich auf die Stroboskopanzeige aus und können ein "Wandern" der Strichmarkierungen auslösen, obwohl die Plattenteller-Drehzahl nach wie vor konstant und absolut genau ist.

Bei Plattenspielern mit herkömmlichen Synchron- oder Asynchron-Motoren ist dieser Effekt nicht zu beobachten, weil sowohl der Antrieb als auch die Stroboskop-Anzeige von der gleichen Netzfrequenz gesteuert werden und sich Frequenzschwankungen praktisch in gleicher Weise auf die Plattenteller-Drehzahl und die Drehzahl-Messung auswirken.

Der Plattenteller

Die wirksame Drehmasse des Plattentellers beim Dual 701 besteht aus zwei Teilen, nämlich dem Rotor (das ist der rotierende Läufer) des elektronischen Zentralmotors und dem eigentlichen Plattenteller mit insgesamt 4,4 kg Gewicht.

  • Amerkung : Die wirksame Drehmasse muß, um wirksam zu funktionieren, möglichst weit außen auf dem drehenden Teil "wohnen". Das Gewicht sagt deshalb nur sehr wenig aus. Wie man an dem Bild sieht, liegt der schwere (schwarze) Magnetring im Rotor ziemlich weit innen in dem drehenden Teil und hat damit fast keinen Einfluß auf die gleichmäßige Rotation beider Teller. Vergleichbar ist damit allein das Gewicht des oberen 30cm Alu-Tellers.


Der dynamisch ausgewuchtete Plattenteller liegt unmittelbar auf dem Rotor und wird mit dem Aufsetzen durch seine Schwerkraft automatisch fixiert. Eine zusätzliche Sicherung ist nicht erforderlich und auch nicht vorgesehen.

Wichtig! Vor jedem Transport unbedingt den Plattenteller abnehmen!
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Justierung des Tonarmaufsetzpunktes

Beim Betätigen der Steuertaste senkt sich die Abtastnadel selbsttätig in die Einlaufrille der Schallplatte. Setzt z.B. bei einem nachträglich montierten Tonabnehmersystem der Abtaststift zu weit innen oder außerhalb der Schallplatte auf, stellen Sie die Drehtaste für die Plattenteller-Drehzahl-Einstellung auf "45". Dadurch wird die sonst verdeckte Regulierschraube sichtbar. Dann legen Sie eine 17cm-Schallplatte auf und starten das Gerät. Wenn der Abtaststift zu weit innen auf der Schallplatte aufsetzt, drehen Sie die Justierschraube nach links, setzt die Nadel zu weit außen auf, entsprechend nach rechts.

Service

Alle Schmierstellen sind ausreichend mit Öl versorgt. Damit wird unter normalen Bedingungen Ihr Gerät jahrelang einwandfrei arbeiten. Versuchen Sie an keiner Stelle selbst nachzuölen. Sollte Ihr Plattenspieler jemals eine Wartung brauchen, bringen Sie ihn bitte entweder zu Ihrem Fachhändler oder fragen Sie diesen nach der Adresse der nächsten autorisierten Dual Kundendienstwerkstatt.

Bitte achten Sie darauf, daß nur Original Dual Ersatzteile verwendet werden.
Sorgen Sie bei einem eventuellen Versand des Gerätes für eine einwandfreie Verpackung, möglichst unter Verwendung der Original-Verpackung.
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Technische Daten (aus der deutschen Anleitung) :

Stromart : Wechselstrom 40 - 60 Hz, ohne Umschaltung des Motors
Netzspannungen : 110- 130 Volt, 220-240 Volt
Antrieb : elektronisch geregeltes Direkt-Antriebssystem Dual EDS 1000
Leistungsaufnahme : ca. 2,5 Watt
Motor bei Spielbetrieb < 50 mW
Stromaufnahme an 220 V 50 Hz: bei Anlauf 60mA - bei Spielbetrieb 20mA
Anlaufzeit (bis zum Erreichen der Nenndrehzahl) 2-2,5 s bei 33 1/3 U/min
Plattenteller nichtmagnetisch, dynamisch ausgewuchtet, abnehmbar 2,9 kg, 305mm - gesamte Drehmasse des Antriebssystems (Rotor mit Plattenteller) 4,4 kg, Trägheitsmoment 460 kp cm2
Plattenteller-Drehzahlen : 33 1/3 und 45 U/min, elektronisch umschaltbar.
Tonarmaufsetzautomatik mit der Drehzahl-Umschaltung gekoppelt
Tonhöhen-Abstimmung für beide Drehzahlen separat, jeweils mit Dreh-Widerstand einstellbar, mit Eichskalen, Regelbereich 8%
Drehzahlkontrolle mit Leuchtstroboskop für Plattenteller-Drehzahlen 33 1/3 und 45 U/min, auf 50 oder 60 Hz einstellbar
Empfindlichkeit des Leuchtstroboskops für 0,1% Drehzahlabweichung
6 Striche pro Minute bei 50 Hz
Gesamtgleichlauffehler < ±0,03% (bewertet nach DIN 45507)
Störspannungsabstand (nach DIN 45 500)
Rumpel-Fremdspannungsabstand > 50 dB
Rumpel-Geräuschspannungsabstand > 70 dB
Tonarm : verwindungssteifer, überlanger Alu-Rohrtonarm in superflacher kardanischer Vierpunkt-Spitzenlagerung. Tonarm-Balancegewicht mit zweifach wirksamer Schwingungsdämpfung (2 x Anti-Resonator)
Wirksame Tonarmlänge 222 mm - Kröpfungswinkel 25° 20'
Tangentialer Spurfehlwinkel : 0,16°/cm
Tonarm-Lagerreibung (bezogen auf die Abtastspitze) vertikal <0,007p horizontal < 0,015p

Auflagekraft von 0 bis 3 p stufenlos regelbar mit 1/10 p-Kalibrierung im Bereich von 0-1,5 p betriebssicher ab 0,25 p Auflagekraft
Tonabnehmerkopf (Systemträger) abnehmbar, geeignet zur Aufnahme aller Tonabnehmersysteme mit 1/2"-Befestigung und einem Eigengewicht von 2 bis 10g (inkl. Befestigungsmaterial)
Einstellbarer Überhang : 5 mm Tonabnehmersystem
Maße 420 x 147 x 365 mm (B x H x T) - Gewicht 10,9 kg
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