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"off duty" 1970 - 1997 - eine Freizeit-Zeitung für's US-Militär

Die in diesem amerikanischen (Freizeit-) Shopping-Magazin angepriesenen Hifi- und Video-Produkte waren auschließlich amerikanischen und kanadischen Militärangehörigen zugänglich - also zu kaufen - und vor allem zu ganz ungewöhnlich (verblüffend) niedrigen US $ Military-Preisen. Zu der einführenden "off duty" Seite geht es hier lang. -  Um 1970 begann der weltweite Hifi-Boom bis zum 1. Crash 1978 und dann wieder zum 2.Crash um 1990. Über die 20 Jahre nach 2001 lesen Sie mehr in den Kolumnen auf diesen japanischen Seiten.

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Die Ausgaben ab 1990 waren dünn geworden, sehr dünn.

gesannt ab 1972 bis 1987
wurden off-duty immer dünner

Der Niedergang der amerikanischen Währung (im Verhältnis zur DM und vor allem dem Yen) hatte voll zugeschlagen. Der Dollar kostete gerade mal noch 1,80 DM und gleiches galt für die Umrechnung in Yen. Die großen Japaner mussten ihre Produkte deutlich unter Weltmarkt-Niveau anbieten und bekamen ganz große Schwierigkeiten bei der Rentabilität.

Zum Ende 1990 stand Japan (schon wieder) ganz kurz vor der Insolvenz, der Staaatspleite bzw. dem Staatsbankrott. Viele vermeintlich renommierte Firmen mußten fusionieren, dazu mußten sie die Menge der Produkte - auf Anordnung des Handelsministeriums - deutlich "verschlanken" und auch sonst völlig ungewohnte und extrem herbe und für die japanische Kultur ungewohnte Maßnamen ergreifen.

In Japan war es über Jahrhunderte normal, daß kein Mitarbeiter jemals entlassen würde und wurde. Jetzt war es total anders geworden. Die Not und der Zwang zum Sparen - und damit zum Überleben - waren unbeschreiblich groß geworden.

Die großen Hersteller wie PIONEEER hatten bis zu 350.000 Mitarbeiter(innen), meist junge Frauen, die beschäftigt werden wollten, aber nicht mehr zu halten waren. In Rotterdam stapelten sich die vollen Übersee-Container mit Receivern , Verstärkern (und anderen Audio-Geräten aller Art) in Größenordnungen, das war auch nicht mehr finanzierbar.

SONY hatte in der Boom-Zeit bis zu 25 (qualitativ abgestufte) CD-Player im Katalog. Das war sogar für uns zu viel. Da blickte keiner der fachleute mehr durch.

Und die Amerikaner fingen dazu an, ihre Militär-Präsenz in Europa und Asien zu überdenken und deutlich zu straffen. Die Zahl der Militärangehörigen schrumpfte von über 500.000 auf weniger als 100.000 und das war als Absatz-Markt nicht mehr lukrativ.

Dazu kam natürlich die Sättigung mit Photo, Audio, Hifi und Video, das war bei uns in Deutschland ebenfalls ein Grund für den Niedergang der gesamten (deutschen) Branche.

Und in "off-duty" finden wir ab 1990 fast keine hochwertigen Hifi-Anzeigen mehr .... nur noch Austos und Video.

Das Magazin war ganz erheblich auf teilweise unter 32 Seiten geschrumpft und ich habe diese Hefte von 1990 bis 1996 noch gar nicht alle eingescannt.

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