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"Max Brauns Rasierer" - Als rares Geschenk vom Chef Artur Braun an seine Freunde

In dem Buch hat Artur Braun †, der Sohn von Max Braun, im Jahr 1996 seine Erinnerungen aufgehoben und diese mit vielen Bildern ausgeschmückt und illustriert. Von seinem Buch ließ er nur ca. 300 Stück drucken, die von ihm an ausgewählte und verdiente Mitarbeiter, Freunde und Mitstreiter verschenkt wurden.

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Einer der Berschenkten ist Heinz Werner - zuerst 15 Jahre bei Ronson und dann nochmal einige Jahre bei BRAUN

1996 - Die Widmung
1955 im Ronson Haupthaus

Heinz Werner aus Deutschland hat 1953 an der damaligen Ingenieurschule Hagen seinen graduierten Ingenieur (später Dipl. Ing.) gemacht und ist dann 1954 nach USA - in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - ausgewandert. Dort hat er quasi durch Zufall den Weg zu Ronson und der gerade ganz neu ins Leben gerufenen Abteilung für den Lizenzbau der deutschen BRAUN Rasierer gefunden und er hatte einen Job bekommen - weil er ein Deutscher Ingenieur war.

Die Kernfrage beim Einstellungsgespräch war
: Können Sie mit diesen Zeichnungen etwas anfangen ? Wenn Ja, können Sie die auf Zoll und Inches umbauen ? Und er konnte, sogar mit Bravur, wie er später bestätigt bekommen hatte.
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Heinz Werner hatte den Langhaarschneider entwickelt

Und dieser Langhaarschneider war das fehlende i-Tüpfelchen auf dem Weg zum Welterfolg aller danach jemals entwickelten BRAUN Rasierer.

Artur Braun - Königstein im Taunus
Juli 1996 - 75 Jahre Firma Braun


Lieber Herr Werner,

"Je älter man wird, um so wichtiger sind Erinnerungen..." - So beginnt mein kleines Buch, das ich Ihnen sende.

Vom ersten Gedanken, es zu schreiben, bis heute, sind Jahre vergangen. Sollte es nun eine Familiengeschichte werden, oder mehr eine Technikgeschichte, sollte ich jemanden bitten, es zu schreiben, oder sollte ich es am Ende selbst versuchen, und wie hielte ich es dabei mit dem Eigenlob?

Alles Fragen, die mich viel beschäftigten. Immer wieder legte ich den Bleistift aus der Hand, und jetzt ist es schließlich doch fertig geworden.

Daß Gedrucktes so viel Arbeit macht, hätte ich nicht gedacht. Zum Glück kam immer wieder Hilfe - von Elfi, meiner Frau, von freundlichen Menschen aus Norddeutschland, von Südfrankreich, dem Vordertaunus und dem Spessart. Daß es keine weitreichende Publikation werden sollte, hat alles sehr erleichtert.

Im kleinen Kreis wird man besser verstanden, auch wenn man einmal ganz offen von den vielen Belanglosigkeiten und Zufällen spricht, die jeden Erfolg schließlich ausmachen.

Vor allem ist die Beschäftigimg mit einem Gebrauchsgegenstand um vieles einfacher. Man muß keine Angst haben, ihn zu verletzen. Er hat ja keine Seele - oder hat er vielleicht doch eine?

herzliche Grüße

Ihr Artur Braun
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