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1963 - Jetzt war das "Handling" endlich einfach,

Ein ReVox Edel Tapedeck
ein Nakamichi Wunder
mit 2 Motoren
und Dreikopfsystem

... mit der neuen Philips "Compact Cassette", aber stereo und dann Hifi kam erst viel später. Nakamichi war der erste Japaner, der es schaffte, den Spulenbandgeräten ernsthaft am "Lack" zu kratzen. Dann kamen sie aus Fernost wie die Heuschrecken, überall stand Hifi drauf, es war aber oft gar kein Hifi drinnen. Es müssen insgesamt mehrere hunderttausend CC- Geräte-Modelle gewesen sein, von denen aber nur wenige tausend Modelle wirkliches Hifi konnten.

 

Die "Compact-" Kassette kam dennoch nie an die Qualität der dicken großen Spulengeräte ran, und nur die "Traumtänzer" wollten das zwar trotzig glauben, für den Autor zählt da aber das Urteil von unserem ungekrönten Kaiser der Magnetbandgeräte, Willi Studer.

 

Der baute in der Schweiz die edlen Traum-"Schiffe" der analogen Supertechnik für die anspruchvollsten Musikstudios der Welt. Der wußte wirklich, was Hifi ist. Und nur notgedrungen ließ er auch einige sehr edle CC-Laufwerke konstruieren, war aber nie mit dem Herzen richtig dabei. Es konnte physikalisch gar nicht gehen und er (und viel andere "Experten") wußten das.

 

Heute in 2008 ist man bei den DLT / LTO Daten-Bandlaufwerken (mit derzeit 800 Gigabyte) wieder an solch einer Schwelle angelangt und merkt, daß man die Physik nicht auf Dauer (also eigentlich gar nicht) überlisten kann.

 

Die CC-Kassetten- Bandgeschwindigkeit von 4,7x cm/s und die sehr schmalen analogen Ton-Spuren setzen physikalische Grenzen, die man bedingt durch moderne Technik bis an die Hifi- Schwelle ausreizen kann. Doch jeder Dropout eines Staubkornes schmälert den Musikgenuß bzw. das Musikempfinden. Das Band ist einfach zu schmal gewesen oder man hätte die Technik damals anders benutzen müssen.

 

Doch war das bei der großen Masse der CC Kassetten Nutzer gar nicht gefordert. Die wollten im Auto einfach nur problemlos Musik hören, also dudeln, im Rausch des Fahrtwindes, weiter nichts.

Auf den Magnetbandseiten im Magnetbandmuseum schreiben wir fast nichts über diese Audio-Kassettentechnik, hier wird etwas mehr kommen.

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