Sie sind hier : Startseite →  Hifi Wissen und Technik→  Die Quadrophonie 1969 / 1979→  2015 - Quadrophonie Reste

Über die Quadrophonie von heute

Die Linkwitz Lautsprecher in optimaler Stereo-Aufstellung

Von Gert Redlich im Feb. 2015 - In einem Artikel über ein Erlebnis der besonderen Art im Februar 2014 habe ich berichtet, was ich in Stuttgart beim Hören der großen Linkwitz Boxen erlebt und erfahren habe.

Nämlich, daß bereits 2 dieser Boxen einen beeindruckend plastischen quadrophonen Raumeffekt produzieren können und daß es überwiegend von der (exzellenten) Qualität der Aufnahme - und in diesem speziellen Fall auch von der Aufstellung der Boxen im Hörraum - abhängt, ob man das auch so wahrnimmt und erlebt bzw. wahrnehmen kann.

Damit werden viele aktuelle Multiphonie Raumklang Varianten von 5+1 bis 7+1 und sogar 9+1 "ad Adsurdum" geführt. Man braucht es (sie) eigentlich gar nicht, es sei denn, man will mit "billigstem Gerät" billige Effekte erzielen oder verkaufen.
.

Die Aufnahme macht es . . . .

Eine JVC Aufnahme von 1981

Wenn man also mit 2 speziellen - also exzellenten und damit teuren - Lautsprechern eine erstaunliche räumlich/plastische Wiedergabe von gut aufgenommenen Stereo-CDs erreichen kann (übrigens bei der Kunstkopf-Stereophonie sogar dreidimensional), dann geht es mit 4 Lautsprechern auf jeden Fall und immer, auch bei ungünstigen Raumverhältnissen.

Auch ein sogenannter Mittenlautsprecher
direkt vor dem Display oder unter dem Fernseher soll ja nur die Schwächen der beiden Stereolautsprecher vorne links und rechts - oder einer unglücklichen oder miserablen Ton-Aufnahme - ausgleichen oder verbessern.

In einem Kino mit einer 18m breiten Bildwand und über 50m Saal-Länge gelten andere Maßstäbe, das sei hier angemerkt. In einem Wohnraum normaler Größe lassen sich mit 4 Lautsprechern so gut wie alle Räume (Bühnen, Konzertsäle und Opernhäuser) abbilden. Wieviele Mikrofone man dazu braucht, ist wieder eine andere Frage. Dafür haben wir Tonmeister und Toningenieure, die das von der Pike auf gelernt haben.
.

Woran Quadro vor 40 Jahren gescheitert war . . .

Bei Quadro ab 1972 hatte man auch damals 4 eigenständige Kanäle vorgesehen. In der Theorie funktionierte das super. Bei der Aufnahme im Studio waren die einzelnen Kanäle wirklich sauber getrennt auf mindestens 4 oder sogar auf bis zu 24 Spuren gespeichert. Und mit einem echten Quadro Tonbandgerät konnte man erstaunliche quadrophonische Konzert-Qualitäten erleben. Doch mit den 3 oder 4 oder 5 konkurrierenden Schallplatten-Kodierungen kam nur noch Murks aus der Rille.

Das hatte der Kunde so nicht akzeptiert, daß da eine Kanaltrennung von vielleicht 3dB übrig blieb. Die Platten-Technik konnte es nicht und das 4Kanal-Bandgerät war viel zu teuer. Damit war 1976 das schleichende Ende eingeläutet.

Einer von Wenigen hält die (Quadro-) Fahne hoch . . .

Newsletter vom Januar 2015

Dieser Meinung ist auch Dieter Räsch aus 22455 Hamburg (www.quadro-surround.de), der natürlich gegen die (alle Marketing-) Windmühlen "interessierter Kreise" kämpft. Firmen wollen etwas / müssen etwas verkaufen, auch z.B. der Lautsprecher-Teufel aus Berlin. Und wenn der Kunde oder Käufer überredet wurde (in den wenigsten Fällen wurde er überzeugt), daß nur die 7+1 Surround Anlage den Ultimativen Wumm Bumm bringt, dann kauft er eben 8 Lautsprecher im Set für 999.-, je größer desto besser.

Dieter Räsch hat seit Jahren die Konsequenz an den Tag gelegt
, daß die Aufnahme der Schlüssel zu einem Quadro-Erlebnis ist. Und darum produziert er mit ausgewählten Bands aus dem Jazz Bereich Quadro "Platten". Übrigens war das ehemals 1968 auch eine Intention des einen Saba Erbens - Hans Georg Brunner-Schwer - mit seinem Jazz-Label MPS ( = Musik Produktion Schwarzwad). Er hatte aber mehr die 2-kanaligen Stereoaufnahmen im Blickfeld.
.

Ein Wort zur aktuellen Technik:

Wir haben auch einen super teuren schweren Quadro-Marantz 4400

Daß die ganz normale CD die 4 Kanäle nur theoretisch "hätte mal können sollen", ist bereits Geschichte. Sie kann es nicht, niemand hatte diese "Norm" je implementiert.

Darum gibt es die "Quadro-Produktionen von Dieter Räsch" auf DVDs, jeweils auf den verbliebenen 2 Standards, denn nur so sind de DVDs für "Normalos" auch abspielbar.

Zum Einen ist es die DVD Audio, die auf sogenannten Multinorm-Playern (leider teuer) abgespielt werden können und dann noch die normale Video-DVD mit Dolby Digital AC3 Ton. Sowohl bei der DVD Audio wie auch bei AC3 werden nur die 4 Haupt-Kanäle gefüttert, also welche Kanäle wirklich genutzt werden.

Herr Räsch sendet auch Ihnen gerne seinen Newsletter zu. Gehen Sie einfach auf seine Webseite und melden Sie sich dort an.
.

- Werbung Dezent -
Zurück zur Startseite © 2007/2024 - Deutsches Hifi-Museum - Copyright by Dipl.-Ing. Gert Redlich Filzbaden - DSGVO - Privatsphäre - Zum Telefon der Redaktion - Zum Flohmarkt
Bitte einfach nur lächeln: Diese Seiten sind garantiert RDE / IPW zertifiziert und für Leser von 5 bis 108 Jahren freigegeben - Tag und Nacht und kostenlos natürlich.

Privatsphäre : Auf unseren Seiten werden keine Informationen an google, twitter, facebook oder andere US-Konzerne weitergegeben.